Verantwortungsvolles Spielen
Glücksspiel kann süchtig machen und zu finanziellen sowie persönlichen Problemen führen. Es ist keine verlässliche Einnahmequelle. Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren erlaubt.
Geld und Zeit begrenzen
Spielbudget und Spieldauer sollten vor dem Spielen feststehen. Geld für Miete, Rechnungen und andere notwendige Ausgaben sollte nicht eingesetzt werden. Kredite und geliehenes Geld sind kein Spielbudget.
Verluste lassen sich nicht gezielt zurückgewinnen. Eine weitere Einzahlung oder ein höherer Einsatz garantiert keinen Ausgleich. Regelmässige Pausen und der Überblick über die bisherigen Ausgaben helfen, das eigene Spielverhalten einzuschätzen.
Warnzeichen ernst nehmen
Wenn das Spielen Arbeit, Familie oder andere Verpflichtungen verdrängt, ist eine Pause angebracht. Weitere Warnzeichen sind verheimlichte Einsätze, geliehenes Geld zum Spielen und der wiederholte Versuch, Verluste sofort auszugleichen.
Unterstützung ist auch dann möglich, wenn noch keine Schulden entstanden sind. Angehörige können sich ebenfalls an eine Beratungsstelle wenden.
Spielpause und Selbstausschluss
Eine Spielpause oder ein Selbstausschluss kann unter [email protected] beantragt werden. Der Support kümmert sich um die Sperrung beziehungsweise Schliessung des Kontos. Weitere bestehende Konten müssen dabei angegeben werden. Während eines Selbstausschlusses darf kein neues Konto eröffnet werden.
Unabhängige Hilfe
Spielen ohne Sucht unterstützt Betroffene und Angehörige in der Schweiz. Die Telefonberatung unter 0800 040 080 ist kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar.
SafeZone.ch bietet kostenlose und anonyme Online-Beratung zu Suchtfragen für Betroffene und Angehörige.
Minderjährige schützen
Personen unter 18 Jahren dürfen kein Spielerkonto eröffnen. Auf gemeinsam genutzten Geräten sollten Zugangsdaten nicht gespeichert und das Konto nach der Nutzung abgemeldet werden. Jugendschutzfilter können den Zugriff auf Glücksspielangebote zusätzlich begrenzen.